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Corina Corina

Technische Redakteurin

Veröffentlicht am: 18. November 2015

Gut vorbereitet ins Weihnachtsgeschäft …

Alle Jahre wieder: Mit großen Rabattaktionen und zahlreichen Sonderangeboten läuten viele Shopbetreiber die heiße Phase des Weihnachtsgeschäftes ein. Die letzten vier Wochen vor Weihnachten gelten hierzulande für viele Onlinehändler als die umsatzstärkste und damit auch als die wichtigste Zeit des Jahres. Mit diesem Beitrag möchten wir euch ein paar einfache Tipps an die Hand geben, mit denen ihr die Weichen so stellen könnt, dass am Ende des Tages nicht nur die Krümel vom Weihnachtskuchen für euch übrigbleiben.

eBay tut es, Amazon sowieso und auch immer mehr deutsche Händler können sich dem Sog für spektakuläre verkaufsfördernde Aktionen nicht mehr entziehen. Was in den USA zum Black Friday und Cyber Monday schon seit Jahrzehnten Tradition ist und in wahren Rabattschlachten ausartet, findet auch im deutschsprachigen Raum immer mehr Anhänger.

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Die Tage vom Black Friday bis zum Cyber Monday zählen im amerikanischen Einzel- und Onlinehandel zu den umsatzträchtigsten im ganzen Jahr. Sie bilden den Auftakt für das Weihnachtsgeschäft in den USA (Bildquelle: © artisticco – Fotolia.com).

Viele Sonderaktionen zur Vorweihnachtszeit auch in Deutschland

Im Jahr 2006 bot Apple die aus den USA bekannten Rabattaktionen erstmals in Deutschland an. Seitdem folgten immer mehr Händler diesem Beispiel und nutzen den Black Friday nun auch in Deutschland, um entsprechende Angebote werbewirksam zu platzieren. Eine durchaus interessante Übersicht zu den teilnehmenden und mitunter sehr bekannten Onlineshops findet ihr auf:www.blackfridaysale.de

Viele Versandhändler datieren den Aktionszeitraum allerdings immer weiter vor, um sich Wettbewerbsvorteile zu sichern. Amazon feiert in diesem Jahr zum Beispiel bereits vom 23. bis zum 30. November die Cyber Monday Week! Genaueres könnt ihr hier nachlesen: http://goto.black-friday.de/amazon

Vielleicht reichen euch aber auch weniger spektakuläre Aktionen, um in der kommenden heißen Phase des Weihnachtsgeschäftes gut aufgestellt zu sein. Wir möchten euch ein paar grundsätzliche Empfehlungen mit auf den Weg geben, damit ihr diese verkaufsstarke Zeit nicht nur genießen könnt, sondern den Erfolg euer Geschäfte auch positiv mitgestalten könnt.

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Sind bei euch ausreichende Lagerbestände vorhanden?

Die in dieser Zeit stattfindende Schnäppchenjagd und das damit beginnende Weihnachtsgeschäft wirken sich enorm auf die Verkaufsmengen und die Kapazitäten der Lieferanten aus. Prüft auf jeden Fall, wie viele Produkte ihr im letzten Jahr in dieser Zeit verkauft habt und legt euch ggfs. einen Übervorrat an, damit ihr auf die hohe Nachfrage vorbereitet seid.

Sind eure Versandinformationen klar definiert?

Überprüft, ob es in eurem Shop klar und deutlich ist, bis wann eure Kunden mit den Lieferungen rechnen können und ob ihr diese Angaben auch tatsächlich einhalten könnt. Gerade zum Weihnachtsgeschäft ist es den Kunden enorm wichtig, dass sie ihre Geschenke rechtzeitig erhalten. Achtet also hier besonders streng auf die Verfügbarkeit und die Lieferzeiten eurer Artikel!

Ist euer Lager auf die höheren Umschlagszahlen gut vorbereitet?

Wichtig ist, dass ihr für einen Ansturm gut gewappnet seid und ausreichend Ressourcen zur Verfügung stellen könnt, um nicht schon in der ersten Woche kapitulieren zu müssen. Alle Aufgaben und Prozesse müssen gut geregelt sein. Wenn euer Lager das Nadelöhr ist und es hier zu wesentlichen Verzögerungen oder Fehlern bei Versendungen kommt, bedeutet dies viel zusätzliche Arbeit.
Bestens aufgestellt seid ihr in jedem Fall mit JTL-WMS, der professionellen Lagerverwaltung im Zusammenspiel mit JTL-Wawi. Wenn ihr euch bei euren Lagerabläufen wiederkehrend an der Belastunsgrenze bewegt, könnte unser Warehouse-Management-System die ideale Lösung für euch sein.

Sind eure Logistiker gut aufgestellt?

Ihr solltet sicherstellen, dass eure Versanddienstleister die erwarteten Versandmengen auch stemmen können. Falls hier Schwierigkeiten zu erwarten sind, solltet ihr rechtzeitig über eine Zusammenarbeit mit mehreren Lieferanten nachdenken, um das Ausfallrisiko zu gering zu halten. Eine direkte Anbindung an verschiedene Logistiker, die ihr komfortabel in euren Versandprozess integrieren könnt, bietet euch übrigens JTL-Shipping. Ab JTL-Wawi 1.0 könnt ihr mit diesem Onboard-Tool eure Versandetiketten verschiedener Logistiker direkt aus der Wawi erzeugen.

Habt ihr weitere Ideen für zielgerichtete Marketing-Aktionen während der Vorweihnachtszeit?

  • Ihr könnt zum Beispiel personalisierte E-Mails verschicken – vielleicht feierlich passend zur Adventszeit und abgestimmt auf euer Sortiment. Seid euch auf jeden Fall der Besonderheit eurer Artikel und eurer Zielgruppe bewusst und formuliert eure Newsletter in der gleichen Sprache, wie sie auch eure Kunden verwenden.
  • Wenn Kunden euren Shop besuchen, müsst ihr die Aufmerksamkeit direkt auf die Artikel lenken, die zu dieser Zeit besonders interessant sein könnten. Versetzt euch am besten in die Sicht des Besuchers und vor allem in die des Schnäppchenjägers! Fertigt z. B. spezielle Grafiken und Banner an, die prominent eure Artikel für die Weihnachtszeit bewerben.
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Holt eure Zielgruppen genau dort ab, wo sie sich befinden und bietet ihnen speziell zur Weihnachtszeit eine gute Usability in eurem Shop (Bildquelle: © iko – Fotolia.com).
  • Unterstützt eure Kunden dabei, die passenden Produkte möglichst schnell und mit wenigen Klicks zu finden. Hinweise und Vorschläge wie zum Beispiel “Kunden, die dieses Produkt kauften, kauften auch” (siehe Einrichtung von X-Selling-Gruppen in JTL-Wawi) oder spezielle, temporär angelegte Sonder-Kategorien wie zum Beispiel “Geschenke für Kleinkinder bis 5 Jahre” oder “Perfekte Weihnachtsgeschenke für Ihre Frau” können sich extrem positiv auf eure Verkaufszahlen und die Conversion-Rate auswirken.
  • Überlegt einmal, ob es euch möglich ist, kostenlose Lieferungen während der Vorweihnachtszeit für eure Kunden einzurichten. Viele Shops und daher sicherlich auch manche Mitbewerber von euch werden mit solchen Angeboten locken. Wenn es geht, bietet auch ihr euren Kunden diesen Service und tragt Sorge dafür, dass Besucher sich nicht vorschnell wieder aus eurem Shop verabschieden oder das Checkout an den entscheidenden Stellen abbrechen.

Wir hoffen, dass wir euch mit diesen Tipps ein wenig Anregung geben konnten und wünschen euch ein umsatzstarkes und halbwegs stressfreies Weihnachtsgeschäft!



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