Tims-klemmbausteinladen-success-story
Christina Klug-Nohr Christina

Marketingexpertin bei JTL

Kassieren und wachsen mit JTL-POS! Eine Erfolgsgeschichte aus Hannover

Tim hat erst Ende 2019 sein erstes Ladengeschäft eröffnet, aber mit Tims Klemmbausteinladen seine Leidenschaft zum Beruf gemacht. Sehr erfolgreich verkauft er die bunten Steine nicht nur in der Innenstadt Hannovers, sondern seit dem Ausbruch der Corona-Pandemie im Frühjahr 2020 auch online. Aufgeben oder die Hände in den Schoß legen? Das war für Tim nie eine Option! Mit vielen kreativen Ideen und einer zuverlässigen Kombination aus Produkten von JTL und SumUp hat er den Weg in den Omnichannel-Handel geschafft. Im Interview erzählt er, wie ihm das gelungen ist und was seine Pläne für die Zukunft sind.

Interview mit Tim Brunke, Inhaber Tims Klemmbausteinladen

JTL: Hallo Tim! Toll, dass Du Dir Zeit für ein Interview nimmst. Gerade jetzt, wo der Einzelhandel wieder uneingeschränkt geöffnet hat, hast Du sicher alle Hände voll zu tun.

Tim: Das stimmt! Und trotzdem freue ich mich über das Interview.

JTL: Dann stell Dich und Dein Geschäft doch einmal vor.

Tim: Klar, gerne! Mein Name ist Tim Brunke und ich habe im Oktober 2019 mein Geschäft „Tims Klemmbausteinladen“ in der Innenstadt von Hannover eröffnet. Dort biete ich meinen Kunden hauptsächlich Klemmbausteinsets fernab des Herstellers LEGO an, wie z. B. Q-Bricks, Cobi und Biobuddi.

Tim Brunke in seinem Laden
Seit Corona setzt Tim Brunke auf Omnichannel-Handel.

JTL: Wie bist Du darauf gekommen, Dich mit Klemmbausteinen selbstständig zu machen?

Tim: Ich baue einfach gerne und schaue regelmäßig Videos auf YouTube. Als ich meine LEGO-Sammlung aus Kindertagen sortiert habe, kam ich auf die Idee für meinen Laden: Ich wollte anderen Liebhabern der bunten Steine die Welt anderer Hersteller näherbringen. Gereift ist die noch vage Idee nach einem Gründerseminar und der Erstellung eines Business-Plans. In meinem bisherigen Beruf war ich unglücklich, daher war der Umstieg in die Selbständigkeit ein Weg aus einem tiefen Tal.

JTL: Verkaufst Du ausschließlich stationär?

Tim: Am Anfang habe ich meine Produkte nur stationär verkauft, danach aber vereinzelt auf Anfrage Bestellungen verschickt. Im März 2020 fiel dann der offizielle Startschuss für meinen eigenen Onlinehandel.

JTL: Dabei hast Du Dich für mehrere Produkte von JTL entschieden. Welche sind denn bei Dir im Einsatz?

Tim: Bereits seit der Eröffnung meines Ladengeschäfts nutze ich Eure Warenwirtschaft JTL-Wawi zur Verwaltung meiner Bestände. Ein Bekannter hat sie mir als besonders funktionsstarke und dennoch kostengünstige Lösung empfohlen. Nachdem ich mir die Zeit genommen habe, mich innerhalb der Software zurechtzufinden, habe ich schnell einen guten Einstieg gefunden. Auch der JTL-Guide und die Videos auf Eurem YouTube-Kanal waren dabei sehr hilfreich.

Weil ich mit der Warenwirtschaft so zufrieden bin, wollte ich auch bei der Kassenlösung auf JTL setzen und habe mich für JTL-POS entschieden. Damals bin ich sogar noch in der Beta-Phase eingestiegen und habe vom intensiven Support durch JTL in dieser Zeit profitiert. Allerdings muss ich sagen, dass die App sehr schnell installiert und eingerichtet war. Sie ist genau das Richtige, wenn man, wie ich, Einsteiger im Einzelhandel ist.

Zudem nutze ich JTL-Track&Trace sowie JTL-ShippingLabels für meinen Versand. Sobald mein Lager wächst, möchte ich dann auch JTL-Packtisch+ nutzen.

JTL: Das klingt nach einem tollen Setup für erfolgreichen Omnichannel. Erzähl uns doch mal, wie genau Du dieses Konzept bei Dir umsetzt.

Tim: Richtig Fahrt aufgenommen hat mein Omnichannel-Handel natürlich durch Corona. Als ich mein Ladengeschäft schließen musste, habe ich kurzerhand den Onlineshop als „digitales Schaufenster“ eröffnet. Click&Collect und Click&Reserve waren für viele meiner Stammkunden dann die ideale Möglichkeit, auch während des Lockdowns an ihre geliebten Klemmbausteine zu kommen. Dadurch dass ich JTL-POS und meinen Onlineshop über JTL-Wawi miteinander verbunden habe, hatte ich meine Bestände jederzeit im Blick und konnte mir sicher sein, dass ich keine Bestellung übersehe.

JTL: Für welche Lösung hast Du Dich entschieden, als es ums Bezahlen ging?

Tim: Gerade durch die Pandemie ist bargeldloses Bezahlen beliebter geworden. Das habe ich auch bei meinen Kunden gemerkt. Daher wollte ich ein Bezahlsystem, das ich einerseits ohne viel Aufwand mit JTL-POS koppeln kann und das andererseits verschiedene Bezahlverfahren ermöglicht. Denn gerade meine jüngere Kundschaft zahlt nicht mehr so häufig mit Karte, sondern eher mit dem Smartphone. Bei Euren Payment-Partnern bin ich dann schnell fündig geworden: Mit SumUp habe ich eine sehr einsteigerfreundliche Lösung installiert – sowohl was die Einrichtung als auch die Gebühren anbelangt.

Die Einrichtung von JTL-POS und meinem SumUp Air Kartenterminal verlief absolut reibungslos und ich bin mit dem Setup sehr zufrieden. Die Möglichkeit, sogar meine Onlinebestellungen vor Ort abzukassieren, passt perfekt zu mir und meinem Laden!

Tims Klemmbausteinladen mit dem SumUp Air Kartenterminal
Inhaber Tim Brunke setzt auf JTL-POS in Kombination mit dem SumUp Air Kartenterminal.

JTL: Welche Hardware nutzt Du neben dem SumUp Air Kartenterminal noch?

Tim: Aktuell ist bei mir die Chromebox mit einem Epson Bondrucker im Einsatz, dazu ein ASUS Touchscreen sowie eine Kassenlade. Den mitgelieferten kabellosen Barcodescanner habe ich inzwischen durch eine kabelgebundene Version ausgetauscht, da diese weniger fehleranfällig ist.

JTL: Du hast erzählt, dass Corona bei Deinen Kunden sowohl das Einkaufs- als auch Bezahlverhalten verändert hat. Aber was hat sich für Dich als Händler durch die Pandemie geändert?

Tim: Als Existenzgründer hatte ich nur Anspruch auf die Corona-Hilfen während des ersten Lockdowns, sodass ich mir überlegen musste, wie ich trotz meines geschlossenen Geschäfts Umsätze generiere. Der Schritt in den Onlinehandel war für mich ein Abenteuer, aber eines, das ich bis heute nicht bereut habe. Um noch mehr Reichweite zu erzielen, habe ich zusätzlich einen eigenen YouTube-Kanal ins Leben gerufen, auf dem ich meinen Laden und mein Sortiment sowie verschiedene Klemmbaustein-Hersteller und -Modelle vorstelle.

Ich kann als Händler immer meckern, dass die Umsätze nicht genug sind, vor allem aufgrund der aktuellen Einschränkungen – oder etwas dagegen tun!

Im Lockdown hat sich dann auch mein Händleralltag verändert: Durch die steigenden Onlinebestellungen habe ich die Verkaufsfläche kurzerhand in ein Lager für Waren und Versand umfunktioniert.

Regal mit Produkten in Tims Klemmbausteinladen
In Tims Klemmbausteinladen findet man Marken fernab von LEGO.

JTL: Was sind Deine Pläne für die Zukunft?

Tim: Für mich heißt „Zurück zur Realität“, dass ich auch in Zukunft als Omnichannel-Händler erfolgreich sein möchte. Dazu möchte ich den Einstieg ins Streckengeschäft bzw. Dropshipping schaffen, um weiteres Konstruktionsspielzeug im Onlinesektor anzubieten und mein Sortiment Stück für Stück zu erweitern. Egal was die Zukunft bringt: Zusammen mit JTL und SumUp sehe ich allen Veränderungen positiv entgegen!

JTL: Wir freuen uns, Dich dabei zu begleiten. Alles Gute für Dich, Tim. Und danke für das Interview!