Claus

Marketing-Redakteur und Teil der Blog-Redaktion

Ein JTL-Shop für gehobene Frequenzen

Oft sind es Zufälle, die den beruflichen Werdegang prägen. So wie bei Frank Gödecke, Inhaber und Betreiber des heutigen Onlineshops audioblock.de. Es ist im Frühjahr 2011, als der Gründer und damalige Geschäftsführer von flyerheaven.de – zu jener Zeit eine der größten Druckagenturen im Internet – seinen täglichen Gang durch das Lager macht. Sein Blick fällt auf einen Werbeprospekt der Firma Audioblock.

Musikliebhaber Gödecke erinnert sich: „Vom Druck her war alles gut, aber hinsichtlich Gestaltung und Aussage ließ mir der Flyer ein paar Wünsche offen.“ Audioblock ist Hersteller exklusiver HiFi-Geräte, die Firma sitzt nur wenige Straßen entfernt. Spontan entscheidet Gödecke den Audio-Spezialisten aufzusuchen.

Noch am selben Abend ist er Besitzer einer neuen Stereoanlage. Und keine vier Wochen später sind Audioblock-Chef Michael Block, dessen Frau Anja und er sich einig, dass das Marketing der Firma künftig in seinen Händen liegt. Mehr noch: Gödecke wird in Eigenregie den Onlineshop audioblock.de aufbauen.

 Was gibt es reizvolleres als einen Marken-Onlineshop frisch ins Leben zu rufen? 
Frank Gödecke
Frank Goedecke Blog Gewusst wie: Frank Gödecke im Versandlager von audioblock.de

Die Herausforderung: Der Onlineshop

Bei ersten Analysen des Unternehmens Audioblock stellt Gödecke schnell fest, dass vordringlich eine Warenwirtschaft mit Shopanbindung benötigt wird. Bis dato wurden Rechnungen mit „PC-Kaufmann“ oder auch MS Word geschrieben. Steuerrechtlich war das vertretbar, „aber keine Lösung für ein Unternehmen, das solch einen beeindruckenden Aufstieg vor sich hatte“, erinnert er sich.

Nach intensiven Marktrecherchen wird klar, dass JTL-Software die besten Lösungsansätze bietet. Das Leistungsvermögen von JTL-Wawi und das verlässliche Zusammenspiel mit JTL-Shop überzeugen den Wirtschaftswissenschaftler. Er installiert sich eine Instanz der JTL-Wawi und beginnt, die Unternehmensprozesse in der Warenwirtschaft abzubilden.

Ende 2011 geht audioblock.de mit einer frühen Version des JTL-Shop3 online. „2012 wurden über den Shop zunehmend Umsätze generiert, seit 2013 performte der Onlineshop zufriedenstellend“, erinnert sich Gödecke, der das gesamte Onlinemarketing selbst managt. „Es lief gut, wir waren auf Kurs, aber ich hatte immer das Gefühl: Da geht noch mehr!“. Und wie?

Screenshot Audioblock 2012 Klassisches Look & Feel: audioblock.de im Jahr 2013

Edler, emotionaler, … erfolgreicher?

Anfang 2015 werden aus ersten Ideen und Überlegungen konkrete Planungen. „In sehr detaillierten Markt- und Käuferanalysen hatten wir festgestellt, dass 80 Prozent unserer Kunden zwischen 50 und 70 Jahre alt und überwiegend männlich sind“, beschreibt Gödecke die damalige Situation.

 „Wer sind meine Kunden? Das muss jeder Shopbetreiber wissen.“ 
Frank Gödecke, audioblock.de

„Unsere Zielgruppe will Qualität und Ästhetik. Und unsere Kunden nehmen sich Zeit und haben die Ruhe, ihre Kaufentscheidung sehr bewusst zu treffen“, fasst er es zusammen. „Damit war klar, dass wir Wert auf ein übersichtliches und sehr exklusives Design legen mussten, um unsere Zielgruppe erfolgreicher anzusprechen“.