Erfolgsgeschichte: vom Ladenbesitzer zum Onlinehändler
Christina Christina

Marketingexpertin bei JTL

Vom Ladenbesitzer zum Onlinehändler: Eine Erfolgsgeschichte in Zeiten der Corona-Krise

Die Corona-Krise hat Einzelhändler stark getroffen. Mit unserem speziellen Hilfspaket haben wir zahlreichen Ladenbesitzern geholfen, schnell im Onlinehandel Fuß zu fassen. Uwe Prommer, Geschäftsführer der Kaffeerösterei COFI LOCO, ist einer dieser Händler. Er hat die Chance ergriffen und inmitten der Krise seine ganz eigene Erfolgsgeschichte geschrieben. Davon berichtet er ausführlich im Interview:

Uwe Prommer Cofi Loco Uwe Prommer, Geschäftsführer COFI LOCO

Hilfspaket für Einzelhändler von JTL

Als Einzelhändler im März 2020 auf unbestimmte Zeit ihre Ladenlokale schließen mussten, waren schnelle Lösungen für neue Einnahmequellen gefragt. Denn für viele Ladenbesitzer ging es um nicht weniger als die eigene Existenz.

In dieser unsicheren Situation wollte auch JTL helfen: In Kooperation mit unseren Partnern eBay, DHL und dem Händlerbund konzipierten wir in Windeseile ein Hilfspaket. Das Ziel: Einzelhändler bestmöglich dabei unterstützen, schnell und unkompliziert einen konkurrenzfähigen Onlinehandel aufzubauen. So enthielt unser „Quick Start in den Onlinehandel“:

  • Individuelle Erstberatung

  • Kostenfreies 3-monatiges JTL-Produktbundle mit Onlineshop, Marktplatzanbindung u.v.m.

  • Vorteilskonditionen bei eBay, DHL, Händlerbund und weiteren Partnern

  • Technischer Einrichtungssupport

  • Einsteiger-Webinare unserer Quick-Start Academy

Bis heute haben unzählige Einzelhändler dieses Angebot wahrgenommen und sich mit unserer Unterstützung im E-Commerce ein zweites Standbein aufgebaut. So wie Uwe Prommer aus Siegburg, der in der Kreisstadt die Kaffeerösterei COFI LOCO mit angeschlossenem Café betreibt. Auch ihn erwischte der „Corona Shut-Down“ mit voller Wucht. Die Hände in den Schoß legen? Das kam für Uwe und sein Team nicht in Frage. Im Interview berichtet er uns, wie COFI LOCO die Situation gemeistert hat:

Interview mit Uwe Prommer (COFI LOCO)

JTL: Hallo Uwe. Aufreibende Zeiten liegen hinter uns. Erzähl uns, wie Ihr die Situation der Schließung Eures Geschäfts wahrgenommen habt.

Uwe: Die letzten Wochen waren nicht leicht. Aber wir haben versucht, das Beste daraus zu machen. Als wir Mitte März unser Geschäft und unser Café schließen mussten, stellten wir uns die Frage, in welchem Bereich es für uns unternehmerisch weitergehen konnte und sollte. Die Antwort war einfach: In erster Linie sind wir Kaffeeröster und somit Lebensmittelproduzenten und Händler. Der gastronomische Part mit unserem Café ist eine – wenn auch schöne – Begleiterscheinung, auf die wir uns in der Krisenzeit aber nicht fokussieren wollten. Viel eher zeichnete sich ab, dass wir unsere Energie nun in den Onlinehandel stecken wollten.

Cafe Cofi Loco Blick in das Café von Uwe in Siegburg

JTL: Hattet Ihr schon vorher den Plan, in den Onlinehandel zu starten oder kam die Idee erst mit unserer „Quick Start“-Aktion?

Uwe: Tatsächlich haben wir unseren ersten Onlineshop bereits 2017 gestartet. Allerdings war er bis dato eher „lästige Pflicht“, in die wir wenig Zeit und Muße gesteckt haben. Auch Marketing haben wir dafür nie betrieben. Somit war auch die Menge an Bestellungen überschaubar, was wir nun ändern wollten. Eure Hilfsaktion kam da wie gerufen.

Den Entschluss, Softwarelösungen von JTL zu benutzen, haben wir allerdings schon früher gefasst: 2019 habe ich auf der JTL-Connect die Espresso-Bar betrieben und konnte live miterleben, was professioneller Onlinehandel bedeutet und wie Warenwirtschaft, Onlineshop und Logistik ineinandergreifen müssen, um einen nachhaltigen Erfolg zu ermöglichen.

JTL: Welche JTL-Produkte habt Ihr nun im Einsatz? Und welche Hilfsangebote unserer Partner habt Ihr genutzt?

Uwe: Die Basis für unsere Arbeit bildet JTL-Wawi. JTL-Ameise hat dabei geholfen, unsere alten Datensätze in die Warenwirtschaft zu transferieren. Mit JTL-Connector haben wir die Verbindung zu unserem bereits bestehenden WooCommerce-Shop hergestellt. Hier überlegen wir allerdings, auf JTL-Shop umzusteigen, um nahtlosere Prozesse zu gewährleisten.
Seitdem die Läden wieder geöffnet haben, ist JTL-POS als Kassensystem bei uns im Einsatz. Und wir wollen – da die Verkäufe online so gut laufen – über kurz oder lang über das JTL-Fulfillment Network unsere Versandprozesse auslagern.

Die Kaffeesorten von Cofi Loco in Siegburg

JTL: Das freut uns zu hören! Interessant wäre, wie Ihr unsere Beratung und die Hilfestellung unserer Partner während der Aktion wahrgenommen habt?

Uwe: Im Rahmen der Aktion habt Ihr von JTL ja nicht nur kostenfreie Software angeboten, sondern auch Support und eine umfassende Erstberatung. Das war besonders für mich eine riesige Hilfe! Ich musste nach dem Shut-Down persönlich ran, denn meine kleine Crew war in Kurzarbeit oder mit Feuerlöschen beschäftigt. Als „engagierter Amateur“ hatte ich weder die Zeit noch die finanziellen Mittel, und – um ehrlich zu sein – in der angespannten Situation auch nicht die Lust, den Umbau unserer Softwarestruktur allein vorzunehmen.
Da hat mir euer Support sehr geholfen und mich bei den ersten Schritten zuverlässig an die Hand genommen. Zudem habe ich mit zwei JTL-Servicepartnern zusammengearbeitet, die mich ebenfalls sehr kompetent in den Bereichen Datenbankhosting und Feinjustierung unterstützt haben.

JTL: Wie hat der Weg in den Onlinehandel Euer Business verändert?

Uwe: Erheblich! Durch den Wegfall der Umsätze aus Ladenlokal und Café haben wir uns erstmalig intensiv mit dem Thema Onlinehandel auseinandergesetzt und haben Maßnahmen umgesetzt, für die wir sonst sicherlich noch mehr Zeit gebraucht hätten.
Durch Corona haben wir nach gerade mal 3 Monaten (!) neue Server und Dateiarchivierungssysteme im Büro, hosten wichtige Daten in der Cloud, arbeiten papierlos mit DATEV sowie mobil und im Home-Office. Und das Beste: Wir sind dabei, unser Marketing komplett auf Video umzustellen. Dafür bauen wir aktuell ein kleines Studio in der Rösterei und haben einen Medientechniker eingestellt. Alles für den Onlinehandel eben 😉

Ladenlokal Cofi Loco

JTL: Werdet Ihr auch in Zukunft online und stationär verkaufen?

Uwe: Definitiv. Wir haben sogar unseren Fokus geändert. Bei COFI LOCO heißt es jetzt: Online First! Unseren Factory Store öffnen wir nur noch zu bestimmten Zeiten oder nach Terminvereinbarung, falls jemand intensive Beratung benötigt. Alle anderen Bestellungen laufen online.

Auch wenn wir über die lokale Direktzustellung unserer Produkte per E-Bike die Beziehung zu den Stammkunden während der Krise weiter aufrechterhalten haben, entwickeln sich die neuen Umsätze über den Onlinehandel zum rentablen, zweiten Standbein. Damit fühlen wir uns für die Zukunft noch besser abgesichert.

JTL: Letzte Frage: War Corona für Euch eine Krise oder eine Chance?

Uwe: Für uns ganz klar eine Riesenchance!

JTL: Danke Uwe, dass Du Deine Geschichte mit uns geteilt hast. Wir wünschen Dir weiterhin viel Erfolg mit Deinem neuen Onlinehandel.

Ihr seid auch Einzelhändler und spielt mit dem Gedanken, im E-Commerce durchzustarten? Nutzt jetzt noch die Chance und holt Euch unsere kostenfreie Unterstützung bei euren ersten Steps: