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Armin Joisten Armin

Recruiter

Veröffentlicht am: 22. Juni 2023

Mitarbeiter-Stories: Entwickler Georg im Interview

Georg wurde Teil unserer Entwickler-Schmiede, als in den Büros von JTL noch reges Startup-Flair herrschte. Kein Wunder also, dass er zwei sehr beliebte JTL-Lösungen als seine „Babys“ bezeichnet. Doch auch außerhalb des Berufslebens kümmert er sich um seine Schützlinge. Im Interview spricht Georg darüber, wie er dank Homeoffice Familien- und Berufsalltag gut managen kann und warum es ihm trotz der zehn Jahre Unternehmenszugehörigkeit bei JTL niemals langweilig wird.

Hallo Georg!


Jobtitel / Standort
  • C#-Entwickler in Hürth
Bei JTL seit

2013

Aufgaben
  • Entwicklung, Konzeptionierung und technische Betreuung des JTL-Fulfillment Networks (JTL-FFN), JTL-Workflows und weiteren Lösungen
  • Bug-Fixing im Rahmen des Supports
Hobbys & Funfacts
  • Sein dreijähriger Sohn kann auf Englisch und Italienisch zählen
  • Hat beim Kickern gegen JTL-Gründer Thomas viele Kästen Bier gewonnen
  • Ist von Automatisierung und ihren Möglichkeiten fasziniert
  • Billard (meist im Hürther Bürokeller)

Im Gespräch mit Georg


Hi Georg, steigen wir direkt ein. Was genau ist dein Aufgabengebiet als Entwickler?

Während meiner Anfangszeit bei JTL habe ich an der reinen JTL-Wawi-Entwicklung mitgewirkt, unter anderem an Lösungen wie JTL-Workflows und dem Amazon Lister oder der ersten JTL-WMS Mobile Version. Als wir vor etwa fünf Jahren das JTL-Fulfillment Network, kurz JTL-FFN, ins Leben gerufen haben, entwickelte ich, unter anderem mit unserem damaligen Geschäftsführer Thomas Lisson, das Konzept und die erste Version. Inzwischen gibt es ein komplettes Team, das sich um das JTL-FFN kümmert und ich bin immer noch Teil dieser Task-Force. Wir betreuen jedoch noch weitere Bereiche wie Retourenprozesse, Kundendetails in JTL-Wawi und unser Automatisierungstool JTL-Workflows.

Dann hast Du viele wichtige JTL-Lösungen von Anfang an mitentwickelt?

Das kann man so sagen.

Mann und Frau posieren mit Masken in Photobox
Georg (rechts) und Kollegin Stefanie nutzen die Fotobox auf dem JTL-Sommerfest 2023.

Dieses Jahr bist Du schon ein ganzes Jahrzehnt bei JTL mit an Bord. Wie bist Du zu uns gekommen?

Ich habe mit Thomas Lisson in Aachen Informatik studiert. Wir hatten denselben Freundeskreis und kannten uns auch von der ein oder anderen Party. Damals hatte Thomas bereits angefangen, das Unternehmen zu gründen. Wir dachten: Ob das was wird mit diesem JTL? Wie wir wissen, hat er uns alle überzeugt! (lacht)

Und wie genau hat er Dich überzeugt?

Vor meiner Zeit bei JTL habe ich für einen Landmaschinengroßhandel programmiert und mich u.a. um den Onlineshop gekümmert. Nach einer Weile wollte ich jedoch eine berufliche Veränderung. Da bot mir Thomas an, einfach mal vorbeizukommen. Das Team bestand noch aus etwa 25 Leuten. Ich habe mich direkt wohlgefühlt. Nicht nur weil ich auch andere JTL-Kollegen sogar schon aus meiner Schulzeit kannte, sondern weil es auch fachlich für mich absolut passte.

Georg Jennessen

Als IT-Spezialist war ich schon immer auch ein großer Fan von Automatisierung. Wenn ich an etwas mitwirken kann, das Kunden Stunden an Arbeit erspart, freut mich das ungemein.

Das hört sich so an, als ob die Anfangszeit von JTL von einer sehr familiären Atmosphäre geprägt war.

Definitiv! Das klingt merkwürdig, aber teilweise hat es sich nicht wie Arbeit angefühlt. Wir haben gemeinsam programmiert, Ideen entwickelt und spannende Projekte ins Leben gerufen, aber auch viel unternommen – vom Grillen, über Kickern bis hin zu Billard oder Pokern. Es hat wahnsinnig Spaß gemacht – wie Studieren, nur mit Geld verdienen.

Machen wir einen Zeitsprung. Wie laufen die Arbeitsprozesse heute bei JTL in der Entwicklung ab?

Normalerweise arbeiten wir in klassischen SCRUM-Sprints. Diese werden vom Product Owner, der für die jeweilige Lösung zuständig ist, definiert. Er bestimmt, welche Tickets nach welcher Priorität im Sprint-Zeitraum bearbeitet werden. Vor jedem Sprint reden wir im Team über jedes Ticket und teilen uns die Arbeit dann entsprechend auf. Als Programmierer unterstützen wir aber auch den Support, wenn es um Bug-Fixing oder technische Fragen geht. Die Zusammenarbeit zwischen IT und Support ist bei JTL grundsätzlich sehr eng. Dadurch gewährleisten wir, dass wir unsere Lösungen genau nach den Bedürfnissen unserer Kunden entwickeln.

Das heißt, das Nerd-Klischee, dass jeder in seinem stillen Kämmerlein entwickelt, gilt hier nicht, sondern es ist intensive Teamarbeit angesagt?

Exakt! Wir stimmen uns ständig miteinander ab. Vor allem bei komplexeren Dingen sind wohlüberlegte Pläne wichtig. Deswegen setzen wir uns auch mal zu zweit hin und überlegen uns, wie wir am besten an eine Programmierung rangehen. Für das ein oder andere Projekt haben wir auch Pair-Programming ausprobiert.

Männer sitzen nebeneinander und trinken Bier am Abend
Georg (Mitte) mit Kollegen beim JTL-Sommerfest 2022

Welche Skills brauchen Entwickler bei JTL außerdem?

Aus meiner Sicht braucht man ein gutes Verständnis für unser zentrales Produkt JTL-Wawi und davon, wie das ERP-System mit unseren weiteren Lösungen interagiert. Von Warenwirtschaft, über Lagerverwaltung bis hin zum Kassensystem – bei uns ist alles stark miteinander verzahnt. Die unterschiedlichen Bereiche müssen daher auch aufeinander abgestimmt werden. Schnittstellenkompatibilität ist eine der wichtigsten Qualitätsmerkmale unserer Lösungen. Daher nimmt einem auch das präziseste Ticket nicht die Arbeit ab, zu fragen, welche Bereiche noch beeinflusst werden könnten, wenn man etwas ändert. Aber das ist für mich auch das Spannende daran.

Kannst Du hier ein Beispiel nennen?

Nehmen wir das Thema Versandprozesse. Wenn Du einen Programmiercode dazu veränderst, musst Du wissen, was da genau passiert. Reines „runterschreiben“ funktioniert in den meisten Fällen nicht. Man muss sich auch Fragen stellen wie: Was ist notwendig, damit das System eine Rechnung oder einen Lieferschein generieren kann? Wo sind in JTL-Wawi welche Funktionalitäten zuständig dafür?

Was ist bisher Dein Lieblingsprojekt bei JTL?

Als IT-Spezialist war ich schon immer auch ein großer Fan von Automatisierung. Wenn ich an etwas mitwirken kann, das Kunden Stunden an Arbeit erspart, freut mich das ungemein. Deshalb finde ich JTL-Workflows auch so klasse. Das Produkt ist ein Stück weit mein Baby geworden, denn ich war von Anfang an bei der Entwicklung dabei. Aber auch das JTL-Fulfillment Network ist mir ans Herz gewachsen. Inzwischen arbeiten zahlreiche Händler und Fulfillment-Dienstleister erfolgreich damit. Gleichzeitig gibt es noch so viele Ideen, die wir umsetzen möchten. Wir sind noch lange nicht fertig!

In den letzten zehn Jahren hast Du sicherlich einige Höhen und Tiefen bei JTL erlebt. Warum bleibst Du dem Unternehmen nach wie vor treu?

Klar, es gab in den letzten zehn Jahren auch schwierige Phasen. Insgesamt ist aber die Teamgemeinschaft etwas, das einen auch durch derartige Zeiten trägt. Aktuell merken wir zum Beispiel, dass wir mehr neue Kolleginnen und Kollegen brauchen. Deswegen führe ich hier auch dieses Gespräch, um potenzielle Bewerberinnen oder Bewerber für unsere Arbeit zu begeistern.

Weil wir in den letzten Jahren ständig gewachsen sind und neue Lösungen entwickeln, hat man bei JTL auch die Gelegenheit, sich auf „einer grünen Wiese auszutoben“ und Dinge von Anfang an mitzugestalten. Ich kann meine Kreativität als Entwickler ausleben.

Was schätzt Du noch an JTL?

Ich kann den Rahmen meiner Arbeit selbst bestimmen und bin sehr flexibel. Außerdem hatte ich nie das Gefühl, von oben Druck zu bekommen oder dass Entscheidungen einfach so getroffen werden und man diese befolgen muss. JTL ist darauf bedacht, dass die Belegschaft hinter der gemeinsamen Marschrichtung steht und es ihr gut geht.

Was bewegt Dich aktuell privat?

Wenn ich nicht arbeite, halten mich meine beiden Kinder auf Trab. Mein Sohn ist jetzt drei Jahre und meine Tochter bald ein Jahr alt. Dadurch, dass wir inzwischen flexibel zwischen Homeoffice und Büro wählen können, ist es einfacher geworden, das Familienleben zu organisieren. Ich bekomme fast jeden Entwicklungsschritt meiner Kinder mit und kann mehr für sie da sein.

Außerdem beschäftigt mich sehr die Sanierung unseres Hauses, das wir letztes Jahr im Januar gekauft haben. Eigentlich hatten wir geplant, nur ein bisschen zu renovieren, aber dann haben sich immer mehr Baustellen wie von selbst aufgetan. Zum Glück haben wir durch meinen Bruder gute Handwerker gefunden.

Das klingt nach einem vollgepackten, aber schönen Familienalltag. Vielen Dank, Georg und weiterhin viel Erfolg!

Mann mit Baby auf dem Arm
Stolzer Papa

Georgs Karriereweg


Studium (2003-2013) RWTH Aachen

Studium der Informatik (Diplom)

Beruf (2010-2013) Menke Agrar GmbH

IT-Anwendungsentwickler

Beruf (seit 2013) JTL-Software-GmbH

Entwickler für JTL-Wawi, JTL-Workflows und das JTL-Fullfillment-Network

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