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PARCEL.ONE

Grenzenloser Onlinehandel: So gelingt der Sprung ins Ausland

Die Gewinnung neuer Kunden ist ein wesentlicher Erfolgsfaktor für erfolgreichen Onlinehandel. Doch früher oder später erreicht das rein nationale Geschäft seine Grenzen. Um nachhaltig wachsen zu können, möchten deshalb immer mehr Händler auch ausländische Märkte erschließen. Doch welche Besonderheiten sollten Onlinehändler auf ihrem Expansionskurs beachten? Und welche Hilfe sollten sie in Anspruch nehmen?

Ins Ausland Pakete versenden mit PARCEL.ONE

Internationale Expansion: Diese Herausforderungen warten auf Onlinehändler

Für den stationären Handel ist die Überwindung von Landesgrenzen mit erheblichem Aufwand und einigen Risiken verbunden: Attraktive Regionen müssen identifiziert, Ladengeschäfte eröffnet und Sprachbarrieren überwunden werden. Für Onlinehändler ohne Multichannel-Ambitionen sind Filialeröffnungen oder lokale Vertriebsnetze zwar kein Thema. Dennoch gilt es, bei der Erschließung ausländischer Märkte einige Herausforderungen zu meistern.  Damit das Kerngeschäft selbst während einer schrittweisen Expansion ins Ausland nicht zu kurz kommt, sollten Kaufleute vor allem in folgenden Bereichen die Zusammenarbeit mit Spezialisten in Betracht ziehen:

Recht

Laut einer Studie von E-Commerce-Leitfaden erschweren rechtliche Unsicherheiten für 67 Prozent aller Online-Händler die Entscheidung, im Ausland zu verkaufen. In der Tat: Bevor Onlinehändler neue Länder erobern, sollten sie sichergehen, dass sie alle rechtlichen Anforderungen des jeweiligen Landes erfüllen. Dazu gehören beispielsweise der korrekte Aufbau des Impressums oder der Allgemeinen Geschäftsbedingungen. Da im EU-Binnenmarkt das Herkunftslandprinzip gilt, können sich Händler weitestgehend an bekannte Vorgaben halten. Zudem sind die Rechtsvorschriften, denen Waren oder Dienstleistungen genügen müssen, mittlerweile meist in der ganzen EU einheitlich.

Jedoch gibt es immer wieder Neuerungen. In Zusammenarbeit mit Experten sollten Händler beispielsweise sicherstellen, dass sie alle Anforderungen der Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO) erfüllen. Überdies sollten sie sich mit steuerlichen Aspekten wir der Mehrwertsteuer befassen, insbesondere etwa damit, in welchem Land und in welcher Höhe die Mehrwertsteuer abgeführt werden muss, auf was sie überhaupt erhoben wird und wie sie ausgewiesen werden muss. Diese Fragen sollte ein Händler im Vorfeld der geplanten Expansion unbedingt von einem auf IT-Recht spezialisierten Anwalt klären lassen.

Sprache

Damit zukünftige Kunden das Angebot überblicken und den Kaufprozess sicher abschließen können, ist eine Übersetzung sämtlicher Inhalte in die Zielsprache unverzichtbar. Qualitätsbewusste und zukunftsorientierte Händler sollten sich hierbei auf einen professionellen Dienstleister verlassen, da Texte einen erheblichen Einfluss auf die Customer Journey haben.

Dienstleister wie die Eurotext AG bieten zu diesem Zweck nicht nur präzise, sondern sogar SE-optimierte Übersetzungen, die bestenfalls über eine API einfach in den jeweiligen lokalen Online-Shop einfließen. Um ein durchweg positives Kundenerlebnis zu schaffen, sollten Händler zudem nicht vergessen, einen Support in der jeweiligen Landessprache oder zumindest auf Englisch anzubieten.

Vertrieb

Zum Eintritt in einen ausländischen Markt gehört ohne Zweifel auch eine erfolgreiche Vertriebsstrategie. Um diese komplexe Aufgabe etwas zu vereinfachen, können Onlinehändler einen bereits etablierten Marktplatz nutzen. Eine beliebte Möglichkeit: Laut einer Studie von eBay verkaufen ganze 98 Prozent der gewerblichen Händler über diesen Marktplatz auch ins Ausland.

Die Vorteile von Amazon, eBay & Co. liegen auf der Hand: große Bekanntheit und existierende Strukturen. Nachteile sind die Gebühren und der fehlende Aufbau der eigenen Marke. Dennoch sind Marktplätze auch aufgrund ihrer steigenden Beliebtheit bei den Käufern eine echte Alternative zum eigenen Shop – zumindest aber eine lohnenswerte Ergänzung.

Paketversand ins Ausland mit PARCEL.ONE

Logistik

Die Versandlogistik in neuen Märkten bereitet selbst gestandenen Onlinehändlern Kopfzerbrechen. Grund dafür sind nicht nur die Kommissionierung, die Handhabung von Retouren oder die Beachtung von Zollvorgaben. Vor allem auch das oft unüberschaubare Angebot an Versanddienstleistern und Tarifen sowie die lokalen Eigenheiten auf der letzten Meile sind echte Herausforderungen.

Trotz allem müssen Onlinehändler auch ihre neue Zielgruppe mit Zuverlässigkeit überzeugen und gleichzeitig die Kosten überschaubar halten. Gerade bei Versand und Logistik sollten Händler deshalb auf die Unterstützung von spezialisierten Dienstleistern nicht verzichten. Einer davon ist etwa PARCEL.ONE.

Das Unternehmen sammelt im deutschen Logistikzentrum täglich die Auslandssendungen aller Kunden und wählt für jede einzelne die ideale Zustellvariante mit dem optimalen lokalen Versanddienstleister. Für Onlinehändler ist dieser Prozess denkbar einfach, da sie ihre gesammelte Ware unabhängig vom Zielland immer an dieselbe deutsche Adresse schicken. So senken Shopbetreiber nicht nur ihre Kosten, sondern auch ihren internen Organisationsaufwand.