Nachhaltigkeit als Wettbewerbsvorteil - Paketüberabe
Sarah Collas Sarah Collas

Marketingexpertin bei JTL

Mit nachhaltigem Versand in die Zukunft investieren

Wer klimafreundlichen Versand anbietet, erfüllt die Ansprüche einer wachsenden Konsumentengruppe. Immer mehr Online-Käufer*innen legen großen Wert darauf, ihren ökologischen Fußabdruck möglichst klein zu halten und machen ihre Kaufentscheidung davon abhängig. Ein grünes Versandangebot wird so zum Wettbewerbsvorteil. Darüber hinaus ist nachhaltiges Handeln auch ökonomisch. Erfahrt in diesem Beitrag, wie Deutsche Post DHL Euch dabei unterstützt, „grüner” zu versenden.

Onlineshopping – grüner als sein Ruf

Das Interesse der Konsument*innen am Thema Nachhaltigkeit ist enorm gewachsen. Beim Onlineeinkauf steht dabei vor allem der Versand im Fokus. Das starke Umsatzwachstum der Pandemiejahre hat den kritischen Blick auf die Transportwege noch verstärkt. Interessant ist, dass nur wenigen Konsument*innen bewusst ist, dass der Onlinehandel eine bessere CO2-Bilanz vorweisen kann als der stationäre Handel, wie eine Studie des Umweltbundesamtes zeigt. Der Grund dafür liegt vor allem in der immer besseren Klimabilanz der sogenannten letzten Meile. Deutsche Post DHL betreibt mit 20.000 E-Fahrzeugen, 12.600 E-Trikes und 6.700 E-Bikes weltweit die größte E-Nutzfahrzeugflotte und sorgt damit für eine grüne Zustellung auf dem letzten Wegstück zur Haustür.

DHL LKW & Deutsche Post Streetscooter auf Brücke

Flankiert werden diese Maßnahmen zur CO2-Reduktion im Transport durch nachhaltige Immobilien. So sollen vermehrt CO2-neutrale Betriebsstandorte geschaffen werden, die mit Photovoltaik und Wärmepumpen ausgestattet sind. Allein in diesem Jahr investiert Deutsche Post DHL 600 Millionen Euro in grüne Infrastruktur und den Ausbau ihrer E-Fahrzeugflotte.

Verpackungsmaterial effizient verwalten

Doch noch bevor die Ware auf den klimafreundlichen Transportweg geht, leistet eine effiziente Verwaltung des Verpackungsmaterials einen wichtigen Beitrag zu mehr Nachhaltigkeit im Versand. In JTL-Wawi 1.6 erfasst Ihr alle Daten rund um Eure Kartons, kennt Euren genauen Bedarf und habt nur noch die Menge an Verpackungsmaterial im Lager, die Ihr wirklich braucht. Außerdem lassen sich die Kartons automatisch kalkulieren und nachbestellen. Darüber hinaus haltet Ihr in JTL-Wawi 1.6 exakt nach, wie viel Verpackungsmaterial in welchem Zeitraum angefallen ist. Dies erleichtert Euch auch die Meldepflicht im Rahmen des seit 2019 geltenden Verpackungsgesetzes.

Mit Packstationen CO2 einsparen

Flexible Empfangsoptionen sind wichtig, um Mehrfachzustellungen zu vermeiden. Eine von vielen Kund*innen bevorzugte und besonders klimafreundliche Zustellvariante läuft über die Packstation, da so im Vergleich zur Haustür-Zustellung durchschnittlich ca. 30 Prozent CO2 eingespart werden. Schließlich werden pro Stopp an einer Packstation mehrere Dutzend Pakete abgeliefert und dort von den Empfänger*innen zu Fuß, mit dem Fahrrad oder auf dem Weg zur Arbeit oder zum Einkaufen abgeholt. Mit mehr als 9.300 Packstationen verfügt Deutsche Post DHL über das mit Abstand dichteste Paketautomaten-Netz in Deutschland. Bis Ende 2023 soll sich die Anzahl auf etwa 15.000 Packstationen erhöhen.

Ihr möchtet Euren Kund*innen auch die Möglichkeit geben, ihre Bestellungen an eine Packstation in der Nähe liefern zu lassen? Mit dem kostenfreien Plugin DHL Wunschpaket für JTL-Shop 5 ist dies ganz einfach:

Klimafreundlich wachsen

Für ein gutes Wachstum im Onlinehandel gibt es nur einen Weg und der ist grün. Und dabei geht es nicht einfach um ein grünes Image, sondern Klimaschutz, der sich mit Zahlen belegen lässt. Tobias Meyer, Konzernvorstand Post & Paket Deutschland von Deutsche Post DHL Group, sagt: „Schon heute verursachen wir deutlich weniger CO2 pro Sendung als unsere Wettbewerber, denn in über 50 Prozent unserer Zustellbezirke stellen wir dank der größten E-Flotte im Markt CO2-frei zu.“ Wer schon heute auf den größten Logistiker setzt, wird bald einen komplett CO2-neutralen Versand bieten können, so Meyer: „Wenn die Rahmenbedingungen stimmen, ist ein CO2-neutraler, nachhaltiger Brief- und Paketdienst für ganz Deutschland in einigen Jahren machbar.“

DHL setzt im Versand auf E-Mobilität

Go Green or Go Home

Wie lange sich Deutsche Post DHL schon dem Thema Nachhaltigkeit widmet, sieht man an Services zur CO2-Kompensation, darunter die Versandoption GoGreen, die bereits 2007 ins Leben gerufen wurde. Hier werden die entstandenen Versandemissionen durch Investitionen in weltweite zertifizierte Klimaschutzprojekte ausgeglichen. Aktuell läuft mit Geschäftskund*innen ein Pilotbetrieb GoGreen Plus für den nationalen Warenversand sowie Werbe- und Pressesendungen. Dabei werden Versandemissionen durch Investitionen in zusätzliche Reduktionsmaßnahmen im eigenen logistischen Netz vermieden, beispielsweise durch die Anschaffung von Gas-Lkw für die eigene Flotte, die anschließend mit Biogas betrieben werden. 2023 soll es dieses Angebot regulär für alle Kund*innen von Deutsche Post DHL geben. Beim Brieftransport wird GoGreen Plus bereits ab Juli 2022 für Geschäftskund*innen verfügbar sein.


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