Onlineshopping optimiert: 5 Wege die User Experience Eurer Kunden zu verbessern
Christina

Marketingexpertin bei JTL

User Experience optimieren: 5 Wege das Nutzererlebnis eurer Kunden zu verbessern

Das Nutzererlebnis, auch User Experience genannt, mausert sich im E-Commerce mehr und mehr zum Wettbewerbsvorteil. Wer aus der großen Masse an Konkurrenten herausstechen möchte, sollte die Interaktionspunkte im eigenen Onlineshop regelmäßig optimieren. Das Jahresende markiert aus unserer Sicht einen guten Zeitpunkt, um sich kritisch mit den eigenen Verkaufskanälen auseinanderzusetzen. Doch wie gelingt es, die User Experience zu verbessern und dadurch die Umsätze zu steigern?

Wir haben für euch 5 Wege zusammengetragen, wie ihr mit kleinen Mitteln große Effekte beim Nutzererlebnis erzielt!

1. Mitreißende (Produkt-)Geschichten erzählen

Der E-Commerce-Riese Amazon ist für die Großzahl der Käufer Anlaufstelle Nummer Eins, wenn es darum geht, sich über Preisstrukturen zu erkundigen. Produktinformationen bezieht etwa jeder Dritte Online-Konsument aber lieber über die Website einer Marke oder eines Händlers, ergab eine Episerver-Studie. Potenzielle Käufer lassen sich also vor allem mit gutem, wertvollem Content einfangen. Produktinformationen sollten verständlich und lebendig geschrieben sein, damit User auf der Seite verweilen. Die Investition in mitreißende Geschichten – Stichwort Storytelling – rund um die eigene Produktwelt macht sich für Händler also immer bezahlt. Denn nur so bleibt ihr und eure Produkte den potenziellen Käufern im Gedächtnis.

Fesselnder Content hilft, die User Experience zu verbessern

Wer wissen will, wie gutes Content Marketing funktioniert, kann das auch nochmal in unserem früheren Blogbeitrag zu dem Thema nachlesen.

2. Reibungslose Kauferlebnisse schaffen

Auswahl ist gut, zu viele Optionen können Käufer aber sogar abschrecken. „Choice overload effect“ nennen Psychologen dieses Phänomen, das natürlich auch für den Onlinehandel relevant ist. Kunden bevorzugen einen optimierten und vereinfachten Kaufprozess, der sie klar leitet und nicht zu viele Auswahlmöglichkeiten beinhaltet. Andernfalls ist das Risiko groß, dass ein Kauf abgebrochen wird. Laut Episerver-Studie sind es 46 % der Online-Käufer, die ihren Einkauf schon einmal nicht abgeschlossen haben, weil zu viele Optionen zur Auswahl standen.

Jtl Blog Onlinemarketing Shopbesucher

Unsere Empfehlung lautet daher: Strukturiert euren gesamten Kaufprozess möglichst klar und minimiert die nötigen Klicks bis zum Kassen-Checkout!

Onlinehändler, die mit JTL-Shop arbeiten, müssen sich um diesen Aspekt übrigens keine Gedanken machen, denn für die aktuelle Version haben unsere Entwickler den Kaufprozess optimiert und auf 3 Klicks reduziert.

3. Kundendaten gezielt auswerten

Mehr als die Hälfte aller Onlinekäufe sind ungeplant. Als Händler solltet ihr das impulsive Kaufverhalten vieler User also bestmöglich nutzen. Das gelingt auch über personalisierte Marketing-Aktionen, die sich das Wissen über den Kunden und seine Kaufinteressen zu Nutze machen: So kann der Wohnort entscheidend dafür sein, ob sich ein User eher für ein Mountainbike oder ein Hollandrad interessiert. Auch individuelle Rabatt-Aktionen, die zur Kaufhistorie eines Users passen, können einen Kaufimpuls liefern.

Übrigens: Bereits seit Version 1.4 von JTL-Wawi ermöglicht euch die 360-Grad-Sicht einen umfassenden Überblick über alle wichtigen Kundendaten und eine einfachere Kategorisierung, die auch für gezielte Marketing-Aktionen genutzt werden kann.

4. Marketingaktivitäten wohl dosieren

Viel hilft viel? Diese Binsenweisheit hat im Marketing nicht unbedingt ihre Berechtigung. Denn jede noch so gut konzipierte Kampagne verfehlt ihr Ziel, wenn der Kunde ihrer überdrüssig wird. Das kann schnell passieren, wenn ihr eure Zielgruppe mit unpersönlichen Kaufanreizen überflutet.

Eine Übersättigung der Konsumenten kann sich schnell auch dann einstellen, wenn die immer gleiche Botschaft über verschiedene Kommunikationskanäle hinweg geteilt wird. Macht euch klar, dass eure Kundschaft in einem Newsletter andere Informationen lesen möchte als in den Sozialen Netzwerken! Passt euren Content also dem jeweiligen Kommunikationskanal an. Das mag Mehr-Arbeit bedeuten, die sich langfristig aber in Form höherer Klick- und Engagement-Raten auszahlen wird.

5. Paket-Tracking zur Kundenbindung nutzen

Die Erwartungshaltung der Käufer gegenüber Online-Händlern ist groß. Doch was wünschen sich User am meisten? Neben dem kostenlosen Versand, den knapp 70 % als Standard erachten, ist es vor allem das Paket-Tracking, das zu den Most-Wanted-Services gehört. 61 % der Online-Käufer erhoffen sich detaillierte und kontinuierliche Informationen über den Verbleib ihres Pakets, so Episerver.

Der Weg führt den User dabei meist auf die Seite eines Logistikunternehmens – und damit weg von eurer Seite. Wie gelingt es euch also, Kunden auch bei der Sendungsverfolgung an die eigenen Kommunikationskanäle zu binden?

JTL-Track&Trace

Wir bieten mit JTL-Track&Trace eine Lösung, die Kunden automatisiert über den aktuellen Status ihrer Bestellung informiert oder beispielsweise an eine Abholung erinnert.

Fazit

Ihr seht: Schon durch das Drehen an vergleichsweise kleinen Stellschrauben lässt sich die User Experience nachhaltig verbessern. Nutzt die ruhigen Tage zwischen den Jahren doch einfach, um unsere Tipps anzuwenden und euren Verkäufen für 2020 ganz neuen Schub zu verleihen.